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Reisetagebuch Italien 2005
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3. Tag: Montag, den 28.03.2005 In der Nacht regnete es zum Teil sehr stark, was uns alle aber weiter nicht störte, denn wir lagen ja warm und trocken in unseren Kojen. Morgens war es dann so neblig, dass wir keine 20 Meter weit über den Fluss schauen konnten. Erst nach der dritten Tasse Kaffee lichteten sich die Nebelschwaden etwas, aber zum Ablegen und Weiterfahren eignete sich das Wetter immer noch nicht wirklich.
Wir mussten uns noch erkundigen, ob sich am heutigen Ostermontag die Hebebrücke öffnen würde. Also gingen Heike, Ilse, Arne und Klaus in Richtung Stadtzentrum und stellten dort fest, dass auch heute die Brücke noch den ganzen Tag geschlossen bleiben würde. Wir fanden bei unserem Spaziergang einen geöffneten Tante-Emma-Laden und erstanden dort Wasser und Salami. Anschließend gingen wir Eisessen. Die Eisbecher waren sehr phantasievoll gestaltet und selbst Ilses Cappuccino war mit einem "Smilie" aus Kakao verziert.
Langsam verzog sich auch der Nebel und zurück an Bord beschlossen wir den restlichen Tag noch zu nutzen und zu unserem eigentlichen Ziel am Vortag nach Portegrandi (zurück) zu fahren, denn in Jesolo kamen wir heute doch nicht weiter. Eine sehr gute Entscheidung - wie sich später herausstellte - denn es wurde ein herrlicher, sonniger Nachmittag, den wir alle auf dem Sonnendeck verbrachten.
Diesmal sahen wir auch die Lagune, die gleich hinter dem Deich lag, und die wir auf der Herfahrt irgendwie übersehen hatten. Auf Anhieb fanden wir nunmehr Portegrandi nebst Schleuse und Brücke.
Nach erfolgreichem Schleusengang legten wir im neu angelegten Hafenbecken an. Die Anlage war zwar noch im Bau, aber man konnte bereits jetzt erkennen, wie groß und modern der Yachthafen werden wird. Wir inspizierten ausgiebig die nähere Umgebung.
Es gab zwar ein Restaurant direkt an der Schleuse, aber es wirkte nicht wirklich einladend auf uns. Und so beschlossen wir heute an Bord unserer Motoryacht zu essen. Wir kochten also Spaghetti und zweierlei Saucen auf Tomaten-Basis in unserer Kombüse. Karl-Heinz entschloss sich dann noch für eine dritte Version, Nudeln mit Aprikosenmarmelade, Butter und Salz. Wir genossen bei herrlichem Abendrot den restlichen Abend an Bord.
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