Frankreich 2008Reisetagebuch unserer Süd-Frankreich-Reise vom 09.10.2008 bis zum 17.10.2008
1. Tag: Donnerstag, den 09.10.2008 Vormittags packten wir zunächst in aller Ruhe sämtliche Reisetaschen. Unser Hausboot, das Hotel für den Zwischenstopp in Montpellier sowie der Hin- und Rückflug waren bereits seit Wochen gebucht. Jedem Reisenden stand ein Gepäckstück à 15 kg zu sowie zusätzlich noch ein Stück Handgepäck à 10 kg. Die ordnungsgemäße Gewichtsverteilung, kontrolliert mit der Personenwaage im Bad, gelang uns auch auf Anhieb. Aus dem restlichen Inhalt unseres Kühlschranks gab es dann noch eine kleine Mittagsmahlzeit, unsere Nachbarin Petra erhielt die letzten Instruktionen von wegen Fische füttern, Post und Mülltonnen, und los ging's dann von Offenbach Richtung Flughafen Frankfurt-Hahn. Die 1 1/2-stündige Autofahrt verlief sehr kurzweilig, kein Stau, kein Unfall .. so dass wir um kurz vor sechzehn Uhr bereits am Airport ankamen und reichlich Zeit zum Kaffee trinken hatten. Das Einchecken begann genau zwei Stunden vor Abflug, die restliche Wartezeit verbrachten wir mit Lesen.
Unser Flug wurde gerade zum Einsteigen aufgerufen, als Klaus von zwei Mandanten begrüßt wurde, die sich auf dem Weg nach Spanien befanden und - weil früher als wir wieder zurück in der Heimat - "androhten", ihre Buchhaltungsunterlagen zwischenzeitlich schon mal bei uns zu deponieren, damit Klaus am übernächsten Wochenende auch ordentlich was zu tun hat. Der Flieger von Ryanair war gut besetzt, und wer sitzt in der selben Reihe wie Heike? Ein ehemaliger Geschäftspartner, der mit seiner Familie ebenfalls auf dem Weg nach Südfrankreich in den Urlaub war. Zufälle gibt es. Nach der Landung erhielten wir ziemlich schnell unser Gepäck, auch wenn wir zunächst nicht davon ausgingen, dass die einzige schwarze Reisetasche, die noch auf dem Förderband herumlief, uns gehörte... Aber dann hatten wir alles zusammen und ließen uns vom Flughafen Montpellier mit dem Taxi ins vorgebuchte Hotel chauffieren. Die Hotelanlage "Citea Lattes" war der Taxifahrerin allerdings nicht bekannt und daher nicht so ganz einfach zu finden, doch die Sucherei lohnte sich wirklich. Die Ferienhotel- und Appartementanlage in Lattes macht schon einiges her. Wir hatten eine tolle Wohnung über zwei Stockwerke mit vier Schlafzimmern und drei Bädern (obwohl wir eigentlich nur mit zwei Schlafzimmern gebucht und bezahlt hatten), einer voll ausgestatteten Küche, einem großzügigen Wohnraum und vor jedem Schlafzimmer gab's auch einen großen Balkon mit Aussicht auf die Kanalanlage.
Im Sommer bestimmt voll ausgebucht und sehr reizvoll. Gegen 21.00 Uhr machten wir uns hungrig auf die Suche nach einem Restaurant. Erstmal hatten wir wohl keinen Orientierungssinn und liefen querfeldein, dann entdeckten wir aber, dass wir eigentlich nur um die Appartementanlage hätten herumgehen müssen, um auf die entsprechenden Lokalitäten zu treffen. Ein kleines Restaurant hatte geöffnet und freute sich auch über die zusätzlichen Gäste. Gegessen haben wir sehr gut (Kalbfleisch - Plat du jour -, Rindfleisch bzw. einen Kebabteller und Frites). Der Hauswein war wie üblich in Frankreich nicht zu verachten, und so gingen wir wohl genährt zurück in unser Appartement und mussten uns nur noch über die Belegung der diversen Zimmer einig werden.
|